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UPDATE EDITION 02/2017

Neue Optionen: SycoTec Motorspindeln in der Robotik

Wenn es um Flexibilität und Effizienz geht, kommt man in der Bauteil-Fertigung an Robotern längst nicht mehr vorbei. Unermüdlich und mit hoher Wiederholgenauigkeit führen sie komplexe Bearbeitungsprozesse aus. Dabei beschleunigen sie nicht nur die Bearbeitung des jeweiligen Werkstücks, sondern können auch in misanthropischen Umgebungen eingesetzt werden und senken die Arbeitskosten erheblich.
Bei aller Flexibilität liefern Fertigungsroboter nur mit leistungsfähigen Werkzeugen und Werkzeugantrieben hervorragende Ergebnisse. Erst sie ermöglichen ein präzises und effizientes Fräsen, Schneiden, Bohren oder Entgraten.

Für jede Anwendung den richtigen Antrieb.
SycoTec verfügt über ein großes Angebot an Motorspindeln im Leistungsbereich von 1.050 bis 5.000 W.
Die Wahl der „richtigen“ Spindel hängt wesentlich vom Einsatzzweck ab.
Für gut bearbeitbare Werkstoffe wie Glasfaserteile eignen sich z.B. günstige Spindeln mit relativ geringen Drehzahlen zwischen 10.000 und 20.000 U/min und einem maximalen Drehmoment von 100 Ncm. Ähnlich sieht es beim Fräsen von Aluminiumprofilen in der Automobilindustrie aus. Für die Bearbeitung von z. B. Schweller, Dachrelingen oder Dachgepäckträger bietet sich der Einsatz von zwei bis drei Spindeln mit bis zu 200 Ncm Drehmoment in einer Maschine an.
Mit zunehmender Wandstärke des Werkstoffs steigt im Allgemeinen auch die Anforderung an die Drehzahl der Spindel. Sehr gute Erfahrungen haben Kunden mit der Motorspindel Type 4060 ER-S gemacht. Bei einer maximalen Ausgangsleistung von 2.000 W und Drehzahlen von bis zu 50.000 U/min erzeugt sie 215 Ncm Drehmoment.
Noch höhere Anforderungen ergeben sich beim Fräsen von Verbundwerkstoffen. Hier überzeugt die Motorspindel Type 4061 DC-S mit bis zu 60.000 U/min bei maximal 3.000 W Leistung.
Ganz anders als diese 4 kg schwere Ausführung präsentiert sich dagegen die SycoTec Spindel Type 4040 DC-S. Mit lediglich 1,7 kg ist sie ein echtes Leichtgewicht, das sich ideal zum präzisen Entgraten und Abkanten von Zahnrädern oder Ritzelwellen eignet.

Eine für alle?
Was aber, wenn sich der Einsatzzweck nicht genau vorhersagen lässt? Gerade angesichts von Industrie 4.0 wird die Fertigung in Zukunft ja noch flexibler werden. Wo eben noch Aluminium entgratet wurde, kann beim nächsten automatisch eingesteuerten Job schon die Bearbeitung von Kunststoff anstehen.
Für ein solches Umfeld sollte die genutzte Spindel über hinreichende Leistungsreserven verfügen, einfach installierbar und kompatibel zu allen Standardantrieben wie Siemens, Delta, Parker oder Emerson sein. Unser Vorschlag hierfür ist die bereits erwähnte Motorspindel Type 4060 ER beziehungsweise das Schwestermodell Type 4060 ER-S. Beide zeichnen sich durch eine höhere Leistungsdichte im Vergleich zu Marktbegleitern aus. Ihr geringes Gewicht erlaubt auch den Einsatz an kleineren Roboterarmen. Trotz der hohen Präzision sind beide Spindel überraschend kostengünstig. Zudem sind kundenspezifische Anpassungen leicht möglich. Wie immer gilt also auch hier: Sprechen Sie mit uns – und wir sorgen für den passenden Drive.